Die Zukunftsmeile
Einmal im Jahr, im September, verwandelt sich der Tibarg in eine Zukunftsmeile.
Hier werden Ideen und Lösungen zu ganz alltäglichen Dingen
gezeigt, die die Umwelt schonen und die fair hergestellt und gehandelt
werden. Auch zukunftsweisende Ideen für das Leben im Stadtteil
werden hier vorgestellt. Dort gibt es Anworten auf Fragen wie: Wie gesund
sind das Gemüse und das Fleisch, das wir täglich essen? Woher
kommt der Kaffee und wie wird er gehandelt? Wer stellt unsere Kleidung
her und wie sind die Arbeitsbedingungen? Was kann man kaufen, damit
es nicht schon kurze Zeit später wieder in den Müll wandert?

Reges Treiben herrscht auf der Zukunftsmeile, die jedes
Jahr im September auf dem Tibarg stattfindet
Der Energietisch
Der Strom kommt aus der Steckdose, na klar. Am Energietisch geht es
um erneuerbare und umweltschonende Energie. Es gibt in Niendorf schon
einige Beispiele, wie Energie gespart werden und erneuerbare Energie
eingesetzt werden kann. So ist die Gesamtschule Niendorf seit 1999 an
ein Blockheizkraftwerk angeschlossen. Außerdem konnte die Schule
durch bewusstes Heizen und Haushalten schon viel Energie, Wasser und
damit auch Geld sparen.
Bürger beteiligen sich
Die Wünsche und Hoffnungen der Bürger in Niendorf stehen beim
Niendorfer Zukunftsrat ganz oben auf der Tagesordnung. In einem Projekt,
bei dem viele Niendorfer befragt wurden, kristallisierten sich einige
Themen heraus, die auf den Nägeln brennen: Die Entwicklung der
Geschäftszentren Tibarg und Niendorf-Nord, Einbindung der Schulen
ins Stadtteilleben und die soziale und kulturelle Agenda 21 in Niendorf.
Aufbruch - Schüler lernen für die Zukunft
Wie sieht es mit der Zukunftsfähigkeit an den Schulen aus? Das
Projekt Aufbruch soll dafür sorgen, dass Begriffe wie Agenda 21
oder ökologische, soziale und ökonomische Nachhaltigkeit an
den Niendorfer Schulen keine Fremdworte bleiben.