Geschäftsordnung

Der Zukunftsrat

Der Niendorfer Zukunftsrat ist ein überparteiliches offenes Forum von und für Privatpersonen, Kirchengemeinden, Schulen, Vereinen, Verbänden, Initiativen und Unternehmen, die in Niendorf einen Beitrag zu einer ökonomisch, ökologisch und sozial nachhaltigen Entwicklung im Sinne der Agenda 21 von Rio leisten wollen.

Der Niendorfer Zukunftsrat ist keine juristische Person, also nicht selbst rechtsfähig. Dadurch soll eine dynamische Kooperation und inhaltliche Auseinandersetzung gefördert und Formalia (Vereins-/Stiftungs-/Gesellschaftsrecht) soweit wie möglich vermieden werden.
Der Niendorfer Zukunftsrat tagt in der Regel viermal im Jahr als Plenum. Der Koordinierungskreis (s.u.) lädt hierzu mit einem Tagesordnungsvorschlag ein.

Der Zukunftsrat orientiert seine Arbeit an den Nachhaltigkeitszielen und führt dazu Projekte durch. Beschlüsse des Zukunftsrates werden mit einfacher Mehrheit der Sitzungsteilnehmer und Sitzungsteilnehmerinnen gefaßt.


Der Koordinierungskreis

Der Zukunftsrat wählt aus seiner Mitte mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder 7 Personen für einen Koordinierungskreis.
Der Koordinierungskreis wird für zwei Jahre gewählt, Wiederwahl ist möglich.
Der Koordinierungskreis wählt aus seiner Mitte eine(n) Sprecher(in) sowie eine(n) stellvertretende(n) Sprecher(in), die den Niendorfer Zukunftsrat und den Koordinierungskreis zwischen den Ratstreffen nach außen vertreten. Der Koordinierungskreis kann weitere Personen ohne Stimmrecht hinzuziehen.

Die Abwahl eines Mitgliedes des Koordinierungskreises durch den Zukunftsrat innerhalb einer Amtsperiode ist möglich. Die Abwahl kann aus wichtigem Grund auf einem Zukunftsratstreffen mit 2/3-Mehrheit der anwesenden Teilnehmer der Sitzung erfolgen. Dem Mitglied ist Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Der Antrag auf Aberkennung der Mitgliedschaft bedarf der Schriftform. Der Koordinierungskreis hat zu ihm schriftlich Stellung zu nehmen.

Der Koordinierungskreis hat die Aufgabe, die Mitglieder des Zukunftsrates zu fördern, zusammenzuführen und ihre Initiativen weiterzuverfolgen. Er bereitet die Treffen des Zukunftsrates vor und setzt seine Beschlüsse um. Der Koordinierungskreis bemüht sich um eine gemeinsame Vorstellung von "nachhaltiger Entwicklung".

Der Koordinierungskreis vertritt den Zukunftsrat nach außen durch aktive Medien- und Öffentlichkeitsarbeit, Lobbyarbeit und Kooperationsangebote gegenüber Politik, Verwaltung und Wirtschaft und Kontakte zu Agenda 21-Gruppierungen in anderen Hamburger Stadtteilen und in anderen Städten.

Der Koordinierungskreis pflegt den Kontakt zu den Niendorfer Vereinen und Organisationen, zu den Mitgliedern des Ortsausschusses Lokstedt, der Bezirksversammlung Eimsbüttel, dem Büro Agenda 21 im Gesundheits- und Umwelttreff Eimsbüttel sowie dem Hamburger Zukunftsrat.
Der Koordinierungskreis trifft sich regelmäßig zwischen den Ratssitzungen.

Hamburg, im April 2000